Osterfrühandacht

„Hoffnungslichter und – gedanken am Ostermorgen“
Unter diesem Motto fand eine kleine Andacht am Osterfeuer statt.

"Nicht schon wieder ohne den frühen Ostermorgen in die Osterfreude starten!" Das war der Wunsch des 6-köpfigen Teams, das schon seit vielen Jahren die Osterfrüh-Gottesdienste mit anschließendem Frühstück im Gemeindehaus vorbereitet. Nachdem es Ostern 2020 nur die Möglichkeit gab, sich für kurze Zeit alleine in die Kirche zu setzten, wollten wir dieses Jahr unter Einhaltung aller Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen wenigstens ein kleines Angebot für all die machen, die gerne die Auferstehungsfreude miteinander teilen.

Vorbereitung online, daran ist man ja inzwischen gewöhnt  - und so konnte das Osterfeuer um 6 Uhr am Ostermorgen entzündet werden. Anzünden der Osterkerze ( wie immer von unseren Freunden aus Thüringen liebevoll gestaltet), Texte, Musik von der CD, Gebete und Segen auf dem Kirchplatz – es war eine ganz besondere und schöne Atmosphäre in den Sonnenaufgang hinein. „Meine Hoffnung und meine Freude...“ zwar mit Maske, aber dieses Lied muss gesungen werden beim Weitergeben des Kerzenlichtes.

Natürlich war das gewohnte ausgiebige Frühstück nach dem Gottesdienst nicht erlaubt. Aber wir sind ja kreativ: eine Tüte mit einem kleinen „Frühstück to go“ und  einem Ostergebet stand für alle Gottesdienst – Besucher bereit.

Und so freuten sich alle über diesen besinnlichen Start in den Ostermorgen und wir hoffen sehr, dass es im nächsten Jahr wieder „wie früher“ sein darf.

Ulrike Raff

Auferstehungsgottesdienst in Baltmannsweiler

Dass es an Ostern Gottesdienste geben soll, darüber waren sich alle einig. Und damit möglichst viele Menschen daran teilnehmen können und das Ansteckungsrisiko minimiert wird, sollten diese im Freien stattfinden.

Der erste Gottesdienst fand deshalb auf dem Friedhof in Baltmannsweiler statt. Zugegeben, ein bisschen skeptisch war ich schon. Ein Ostergottesdienst auf dem Friedhof? Das hatte ich persönlich noch nicht miterlebt. 

Pfarrer Jonathan Dörrfuß feierte den Gottesdienst mit uns. Der Posaunenchor umrahmte den Gottesdienst musikalisch, es durfte gesungen werden, die Ostergeschichte wurde vorgelesen und wir hörten von der Auferstehungsfreude, die auf dem Friedhof beginnt, aber nicht hier endet, so wie die Ostergeschichte nicht am Grab endet.

Das alles bei strahlend blauem Himmel, Vogelgezwitscher und zartgrünen Bäumen. Die ganze Natur feierte Auferstehung. Es war ein sehr schöner, ansprechender und stimmungsvoller Gottesdienst. Im Nachhinein muss ich zugeben: Es gibt keinen passenderen Ort für die frohe Botschaft der Ostergeschichte.

Martina Haan